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Interessante Kirchen in München

Da der überwiegende Teil der Einwohner Münchens katholisch ist, sind die Kirchen in dieser Stadt außerordentlich prunkvoll gestaltet, was für diese Konfession typisch ist.

Beginnen wir doch mit der "Frauenkirche", die zugleich als Wahrzeichen der Stadt gilt und wohl nahezu auf jeder Ansichtskarte von München zu sehen ist.
Außerdem kann man sie wöchentlich im Vorspann der Fernsehserie: "Die Lindenstraße" erblicken.

Frauenkirche München
Frauenkirche in München - © N.Schmitz / pixelio.de

Die "Frauenkirche" mit ihrer mächtigen Doppelturmfassade ist das höchste Bauwerk der Innenstadt und ermöglicht einen großartigen Blick auf die Alpen.
Im Jahre 1486 begannen unter "Jörg von Halsbach" die Bauarbeiten und am 14. April 1494 wurde das Gotteshaus geweiht.
Eine Legende besagt, dass der Bauherr mit dem Teufel einen Pakt einging:
Der Baumeister versprach dem Teufel die Kirche ohne Fenster hochzuziehen, dafür wollte der Teufel das Gotteshaus in Windeseile fertig stellen mit der Hinterlist, dass niemand in eine stockdunkle Kirche zum Beten käme.
Der Herr der Unterwelt arbeitete wie besessen, musste dann aber feststellen, dass der Bauherr ihn betrogen hatte und forderte dessen Seele.
Völlig ruhig begleitete der Erbauer den wütenden Teufel in den Vorraum der Kirche.
Weiter kam der Teufel jedoch nicht, weil der Dom bereits geweiht war. Der Teufel stampfte wütend auf, so dass noch heute sein Fußabdruck zu sehen sein soll.


 
Der "Alte Peter" ("St. Peter") ist die älteste Kirche Münchens und wurde bereits in der Zeit der Romanik errichtet. Sämtliche großen Kunstepochen findet man in der Innenausstattung der Kirche wieder.
Wunderschön sind die Deckenfrescos mit Szenen aus dem Leben des "heiligen Petrus", die zum Teil nach dem zweiten Weltkrieg erhalten geblieben sind.

Auch eine Besichtigung der Renaissancekirche "St. Michael" ist lohnenswert. Sie wurde am. 6. Juli 1597 nach 14 jähriger Bauzeit geweiht.
Besonders imposant ist das über 20 Meter weit gespannte Tonnengewölbe dieser, dem Erzengel "Michael" gewidmeten Kirche.
Im Innenraum ist die aus Bronze gegossene, lebensgroße Statue des "Weihwasserengels" besonders sehenswert.
Außerdem der gotische Schrein mit den Reliquien der damaligen Ärzte "Cosmas" und "Damian", die während der Zeit der großen Pestepidemie ganz besonders verehrt wurden.
Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass der Sarkophag "Ludwigs des II." häufig aufgesucht wird, um ihn mit frischen Blumen zu schmücken.